WEBVTT

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Hallo, mein Name ist Malte.

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Und ich bin Maximilian.

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Zusammen werden wir euch heute durch den Herstellungsprozess von Zement begleiten.

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Wusstet ihr, wenn man Zement mit Wasser, Sand und Kies mischt,

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entsteht Beton, der für den Bau von Brücken, Häusern und Tunneln benötigt wird.

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Zement ist daher einer der bedeutendsten Ausgangsstoffe für Beton.

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Aber wie wird der eigentlich hergestellt?

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Die wichtigsten Rohstoffe werden im Steinbruch abgebaut.

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Kalkstein, Ton und Mergel werden entweder durch Sprengen

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oder durch Reißen gewonnen.

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Sobald der Sprengbereich großräumig geräumt und gesichert ist,

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kann gesprengt werden.

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Muldenkipper transportieren das Rohmaterial zu den Brecheranlagen.

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Dort wird das Gestein grob auf die Größe von Schotter zerkleinert.

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Das gebrochene Rohmaterial wird anschließend über Förderbänder ins Zementwerk transportiert

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und in der Rohmaterialhalle eingelagert.

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Um Lärm und Staubemissionen zu vermeiden, sind die Förderbänder eingehaust.

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Das Rohmaterial wird teilweise mit Zuschlagstoffen wie z. B. Quarzsand und Eisenerz versehen.

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Anschließend wird das Rohmaterial in der Rohmühle zu Rohmehl vermahlen

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und dabei getrocknet.

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Zum Trocknen wird die Abwärme aus dem Ofen verwendet.

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Anschließend wird das Rohmehl im Rohmehlsilo homogenisiert,

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das heißt gleichmäßig und gründlich vermischt.

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Für den Brennprozess wird das Rohmehl 

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oben in den Wärmetauscherturm befördert.

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Im Wärmetauscherturm wird das Rohmehl durch heiße Prozessgase

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und einer zusätzlichen Feuerung im Kalzinator erhitzt 

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und nahezu vollständig entsäuert.

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Bei der Entsäuerung wird das im Rohmehl gebundene Kohlendioxid ausgetrieben.

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Aus dem Wärmetauscherturm gelangt das bis zu 850 Grad heiße Mehl in den Drehrohrofen.

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Im Drehrohrofen wird das heiße Mehl zunächst vollständig entsäuert, reagiert dann über chemische Zwischenstufen weiter,

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und es entsteht der Klinker.

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Dieser erreicht dabei Temperaturen von bis zu 1450 °C.

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Durch die Neigung des Ofens und die Drehbewegung wird der Klinker zu Granalien geformt

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und in Richtung des am Ofenauslauf installierten Brenners transportiert.

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Am Ofenauslauf fällt der Klinker in den Klinkerkühler,

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wo er durch Umgebungsluft auf etwa 90 °C abgekühlt wird.

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Die durch den Kühlungsprozess

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erwärmte Kühlluft wird abgeführt und für den Verbrennungsprozess im Ofen sowie im Kalzinator verwendet.

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Am Ende des Klinkerkühlers wird der Klinker mit einem Brecher zerkleinert

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und anschließend in Klinkersilos eingelagert.

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Die für den Brennprozess benötigte Energie wird aus

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bis zu 100 % sekundären Brennstoffen bereitgestellt.

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Dazu gehören Kunststoff- und Textilabfälle sowie Altreifen und weitere Recyclingmaterialien.

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Das schont wertvolle natürliche Ressourcen.

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Der Klinker gelangt in die Kugelmühle hinter mir, wo er je nach Zementsorte

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mit weiteren Materialien wie Hüttensand, Kalkstein oder Gips zu sehr feinem Zement gemahlen wird.

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Das Mahlgut wird durch frei bewegliche Kugeln zerkleinert.

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Der fertige Zement wird nach Sorten getrennt in Silos zwischengelagert,

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bis er in LKWs verladen wird.

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Eine Vielzahl von Filteranlagen sorgt für eine effiziente Entstaubung bei allen Prozessschritten.

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Eine weitere Anlage für den Umweltschutz ist der Katalysator.

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Ähnlich wie bei Fahrzeugen trägt dieser zur Stickoxidreduktion bei.

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Der Zement wird überwiegend als lose Ware in LKWs und Züge verladen.

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Neben der Loseverladung besteht darüber hinaus noch die Möglichkeit,

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den Zement in handelsüblichen Mengen in Säcke abzupacken.

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Um die Qualität prüfen und sicherstellen zu können,

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wird das Material im vollautomatischen Labor analysiert.

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Qualität ist wichtig, deshalb wird der gesamte Produktionsprozess vom zentralen Leitstand aus

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permanent überwacht und gesteuert.

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Alle Daten aus den Anlagen und dem Labor laufen hier zusammen.

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Für uns sind nachhaltiges Handeln, ein verantwortungsvoller Umgang mit Nachbarn,

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Geschäftspartnern und Mitarbeitenden an unseren Standorten von großer Bedeutung.

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Daher haben wir uns das Ziel gesetzt, bis spätestens 2050 klimaneutralen Beton anzubieten.

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Hierfür entwickeln wir die Herstellungsprozesse weiter,

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in denen CO₂ vermieden oder abgeschieden und anschließend genutzt oder gespeichert wird.

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Auf Produktebene setzen wir auf breite Einführung immer CO₂-ärmerer Zement- und Betonsorten,

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den Einsatz von recycelten Materialien

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sowie der Nutzung neuer Technologien wie dem 3D-Betondruck.